Inlays

Im zahntechnischen Labor hergestellte Einlage- oder auch Gussfüllungen bezeichnet man als Inlays. Unterschieden wird je nach verwendetem Material. Gold-Inlays, bestehen aus Edelmetalllegierungen mit hohem Goldanteil, Keramik-Inlays, werden aus ästhetischen Gründen immer häufiger verwendet, Galvano-Inlays, sind eine Kombination aus Gold und Keramik bis hin zu Inlays aus Titan oder Kunststoff ( Composite-Inlays). Ein Inlay ist vollständig in den Zahn integriert, bedeckt jedoch nicht die Zahnhöcker. Das heißt die Kauffläche ist nicht gänzlich durch das Inlay bedeckt. Ansonsten wird von Onlays gesprochen. Inlays kommen als hochwertige Versorgung zum Einsatz wenn der Zahn durch Karies stark in Mitleidenschaft gezogen wurde ohne das bereits eine Krone oder gar ein Implantat gesetzt werden muss. Besonderes Augenmerk gilt bei der Verwendung von Inlays der sogenannten Präparationsgrenze. Der fließende Verlauf dieser Grenze zwischen dem Inlay und dem natürlichen Zahnschmelz ist besonders entscheidend hinsichtlich der Gefahr das Keime und Bakterien dort in den Zahn unter das Inlay eindringen. Sorgfältig platzierte Inlays haben eine Haltbarkeit von 20 Jahren oder auch deutlich darüber hinaus. Der Preis für ein Inlay hängt vom verwendeten Material und den individuellen Zahnarzt und Laborkosten. Man kann jedoch von ca. 300,- Euro Kosten für ein Keramik- oder Goldinlay ausgehen. Für gesetzlich Versicherte empfiehlt sich deshalb der Abschluss einer leistungsstarken privaten Zahnzusatzversicherung. Gute Tarife übernehmen 80% Prozent der Gesamtkosten. Eine Übersicht der aktuellen Testsieger unter den Zahnzusatztarifen finden Sie hier: Zahnzusatzversicherung

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